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Die Gemeinde in der Gegenwart

Zur Zeit leben im Dorf 1700 Einwohner. Es haben hier mehrere Privatunternehmer ihren Sitz, die sich mit der Lebensmittel- und Bauelementeproduktion, mit der Bautätigkeit, Straßenverkehr und Handelstätigkeit beschäftigen. Eine bedeutende Stelle hat im Gemeindeleben auch die landwirtschaftliche Genossenschaft, die den größten Teil des landwirtschaftlichen Bodens bewirtschaftet. Die meisten Einwohner arbeiten aber in Trenčín. 

Die Sehnsucht der Bewohner nach der Sicherung der Haushälten mit gesundem Trinkwasser wurde im Jahre 1995 durch den Aufbau der Kommunalwasserleitung beendet. Im Jahre 1996 wurde in die Gemeinde das Gas installiert. In vorigen Jahren wurde von den Slowakischen Telekommunikationen s. B., das Telephon in ganzer Gemeinde und  den anliegenden Gehöften an neues Digitalanschlussamt angebunden. Im südwestlichen Katasterteil überläuft durch das Dorf die im 1998 beendete Autobahn D61 mit bedeutender Kreuzung Chocholná. In den nächsten Jahren plant die Gemeinde in der Zusammenarbeit mit Nachbardörfern die Abkanalisierung des Dorfes in die vorbereitete Abwässerkläranlage in Ivanovce.

Das kulturelle und gesellschaftliche Leben wird in der Gemeinde von mehreren Organisationen ausgeübt. An der Grundchule haben in Vergangenheit einige Lehrer gewirkt, die opferwillig für den Aufschwung des Dorfes gearbeitet haben. Anfangs des Jahrhunderts hat unter schweren Bedingungen in der Zeit der „Ungarisierung“ an den Einzelhöfen der Lehrer, Schriftsteller und Aufklärungsarbeiter Ferdinand Dúbravský gewirkt, der im 1903 in Kykula die erste Gehöfeschule in der Slowakei gegründet hat. Durch die Bemühung das kulturelle und gesellschaftliche Leben wertvoller zu machen, haben sich in die Geschichte der Gemeinde auch andere Lehrer eingeschrieben: Gustáv Ábel, das Ehepaar Melánia und Ondrej Maťaš, Ján Vácval, Emília Baďurová.

Zum Dorfleben hat auch das Laientheater gehört. In den Volkstraditionen haben die Folksgruppe Kykula und die Kindergruppe Kykula (unter Leiterin Katarína Kuchtová) fortgesetzt, heutzutage arbeiten sie aber nicht mehr. Aktiv ist aber die Frauensängergruppe Studienka (Brünnlein) derer Leiterin Anna Petrová ist.

Es gibt hier auch viele Interessenorganisationen, z. B. Freiwilliger Feuerwehrkorps, Gemeindebibliothek, Matica slovenská- die Aufklärungsorganisation, Demokratische Frauenunie der Slowakei, Rotes Kreuz, Jägerverein Falkenstein, Körpererziehungsunie, Züchterverein u. a.

Für den Körperrelax dienen das Fußballstadion und die Tennisplätze, in der Umgebung gibt es geeignete Bedingungen für Wanderungen. Von naturwissenschaftlichem Standpunkt sind auch die Mineralquellen in mehreren Ecken der Gemeinde und ihrem Intravilan interessant.

Nach dem Beitritt der Slowakei in die EU öffnen sich auch dem Dorf neue Möglichkeiten und Wege für die neue Entwicklung. Unsere Gemeinde hat mit den anliegenden Gemeinden ein Verein gegründet, dessen Ziel die Zusammenarbeit der Dörfer bei der Entfaltung der ganzen Region ist. Das erste Ergebniss ist das gemeinsame Programm der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Gemeindenvereins bis zum 2013.

Für die Erfüllung ihrer Programmziele erarbeitete die Gemeinde mehrere Projekte – Projekt der Zentrumrekonstruierung, der öffentlichen Beleuchtung, des Kulturhauses und der Ortsbehörde. Die Veränderungen des Gebietsplans sollen der Gemeinde die Entwicklung der Produktionsfläche und Gelände für den Aufbau der Familienhäuser sicherstellen.

Zur Zeit werden 2 Bauten realisiert – die Restaurierung des Trauerhauses in Malá Chocholná und Aufbau der Kommunikationen auf dem Friedhof in Velčice. Zum Aufbau ist auch Kanalisierung der Gemeinde vorbereitet. Zum Zweck ihrer Realisierung ist die Gemeinde in die Partnerschaft mit mehreren Dörfern getreten, die sich gemeinsam bemühen die finanzielle Hilfe aus dem Kohesenfond für das Projekt „Schutz der Wasserquellen der Trenčíner Region“ zu gewinnen. Der Bestandteil des Projekts ist auch der Kanalisationsaufbau in unserer Gemeinde.

Die Arbeit der Dorfbewohner, ihrer Leitung in der Mitarbeit mit den gesellschaftlichen Organisationen und politischen Parteien in der Gemeinde sind auch in gegenwärtigen schweren Bedingungen eine Gewährleistung weiterer Entwicklung des Dorfes.

preklad/übersetzung: Mgr. Mária Škriečková, e-mail: pskriecka@hotmail.com